Liebes Publikum!

Hier erfahren Sie mehr über die Gründe der Eintrittspreiserhöhung zur Spielzeit 2017/18

GEMA/GVL-Gebühren - Das „Aus“ für manche Inszenierung

Die meisten unserer bisherigen Figurentheaterstücke beinhalten Musiktitel bekannter Künstler. Daher müssen wir schon immer Abgaben an die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) und die GVL (Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten) leisten.

Nachdem die Zuständigkeit von Stuttgart nach Berlin gewechselt hat, haben sich diese Gebühren um ein Vielfaches erhöht. Da es für uns unvorstellbar war und ist, dass unser kleines Theater mit knapp 100 Sitzplätzen die gleichen Abgaben zahlen muss, wie ein großes Theaterhaus, haben wir seit Monaten mit der GEMA verhandelt, ob es nicht für kleine Theater eine Sonderregelung geben könnte. Dies ist aber in den Statuten der GEMA nicht vorgesehen. Zahllose Telefonate und Briefe haben nur zu größeren Konfusionen unsererseits und kleinen Eingeständnissen seitens der GEMA geführt. Letztendlich müssen wir aber nun den Tatsachen ins Auge sehen:

Für Vorstellungen, in denen mehr als 54 Zuschauer anwesend sind, müssen wir musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsabgaben in Dimensionen bezahlen, die es uns unmöglich machen, erfahrungsgemäß „schwach“ besuchte Inszenierungen weiterhin dem interessierten Publikum zu bieten.

Stücke wie „Szenen mit Marionetten“ oder „Cocktails“ erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit. Trotzdem müssen wir bedenken, dass neben den festen Kosten wie Miete, Personal etc. nun auch noch über 200,-- € pro Vorstellung (im Gegensatz zu bisher 50,-- €) abzuführen sind.

Um überhaupt noch ein Einkommen aus unseren Inszenierungen zu erzielen sehen wir uns daher leider gezwungen, unsere Eintrittspreise zu erhöhen.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis!

 

 

 

 

 

·© ACD